Dimitrios Tsafendas – Das Attentat auf Verwoerd
Am 6. September 1966 sticht Dimitrios Tsafendas vier Mal hintereinander auf den südafrikanischen Ministerpräsidenten Hendrik Frensch Verwoerd bei einer seiner Reden im Parlament des Apartheidstaates Südafrika ein.
Verwoerd erliegt seinen Verwundungen sofort.
Bei seiner Festnahme gab Tsafendas an, er wolle die Rassenpolitik bekämpfen. Unter Folter gestand er jedoch, einen "Teufelswurm" im Leibe zu tragen, dieser spräche zu ihm, gäbe ihm Anweisungen.
Er bleibt bis zu seinem Tode im Hochsicherheitstrakt des Hauptgefängnisses Pretoria gefangen, als geistig verwirrt eingestuft. Kurz war er in Robben Island, wo er nicht auf Nelson Mandela traf, der dort auch inhaftiert war.
Auch während der Präsidentschaft Mandelas wurde Tsafendas nicht rehabilitiert.





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